HEIMATMUSEUM - Altertümliches Leben um 1900 und mehr ...
Heimat- und Geschichtsverein Bad Soden-Salmünster Marianne Sperzel Gerhard-Radke-Straße 18 63628 Bad Soden-Salmünster Tel. 06056 900 497
© 2019 HGV Bad Soden-Salmünster
Historisches Rathaus in Bad Soden Sitz des Heimat- und Geschichtsvereins
Artikel von Wendelin Kleespies im „Salmünsterer Anzeiger, 8. November 1975
Ansicht Bad Soden - Salmünster, cirka 1940
HEIMATMUSEUM - Altertümliches Leben um 1850 und mehr ...
Heimat- und Geschichtsverein Bad Soden-Salmünster Marianne Sperzel Gerhard-Radke-Straße 18 63628 Bad Soden-Salmünster Tel. 06056 900 497
© 2019 HGV Bad Soden-Salmünster
Erster Schritt? Daß es Salmünster mit dem Denkmalschutz nicht so ernst nimmt, hat es in den vergangenen Jahren schon hinreichend bewiesen. Hier sei nur an die Kreuz- oder Johanneskapelle am Obertor erinnert. Mit dem großem Versprechen, die Kapelle an anderer Stelle
wieder aufzubauen, wurde sie abgerissen. Wieder aufgebaut wurde sie nie! Ein ähnliches Schicksal erleidet gegenwärtig die Stadmauer. Ein Gang um die Stadtmauer zeigt, in welch einem trostlosen und erbarmungswürdigen Zustand sich das Gemäuer und der Wallgraben befinden. Eine Schande für unsere Stadt! Eine ganz andere Art von ,,Instandsetzung“ mußte dieser Tage die Heublosbrücke am Münsterberg über sich ergehen lassen. Anstatt den alten, behauenen Sandstein wieder als Brückengeländer zu verwenden, hat man ihn auf die Seite gelegt und ein Brückengländer aus Beton gegossen. Ob dies der erste Schritt zum Abbruch der Heublosbrücke ist? Oder handelt es sich nur um ein Versehen des städtischen Bauamtes? Apropos erster Schritt. Es ist an der Zeit, daß sich alle interessierten Einwohner unserer Stadt, die sich dem Denkmalschutz und der Heimatpflege verpflichtet fühlen, zusammen tun und gemeinsam dafür eintreten, daß sich in Salmünster nicht das bewahrheitet, was unser Bundespräsident Waler Scheel anläßlich des Europäischen Denkmalschutzjahres auf einer Veranstaltung in Alsfeld sinngemäß gesagt hat: Es sind seit 1945 mehr Kulturdenkmäler der Spitzhacke zum Opfer gefallen als während des gesamten Krieges durch Bomben zerstört wurden.
Wie alles begann:
Artikel von Wendelin Kleespies im „Salmünsterer Anzeiger, 8. November 1975
Ansicht Bad Soden - Salmünster, cirka 1940